FORSCHUNGSPROJEKT Feuchtigkeit aus dem Unterbau. Einfluß auf Naturstein-Bodenbeläge im Außenbereich. Ursache-Auswirkung-Vermeidung – TEIL 1

Ein Zwischenbericht über die vorliegenden Erkenntnisse Stand Dezember 2017.

Feuchtigkeit aus dem Unterbau kann zu einer temporären, wiederkehrenden oder auch dauerhaften Fleckbildung an Plattenoberflächen führen.
Oftmals ist die Ursache hierfür nicht eindeutig zu klären. Bei einer temporären, wiederkehrenden Fleckbildung handelt es sich meist um Feuchtigkeit in den Platten. Bei dauerhaften Flecken kann es sich um an die Plattenoberfläche transportierte und dort abgelagerte Bestandteile aus dem Plattenunterbau handeln. Auch können je nach Zusammensetzung des Gefüges eines Natursteines chemische Prozesse in Verbindung mit Feuchtigkeit und gelösten Bestandteilen aus dem Plattenunterbau zur dauerhaften Fleckbildung führen. Um zu diesem von Fachleuten kontrovers diskutierten Thema Licht ins Dunkel zu bringen, hat der Naturstein-Verband Schweiz (NVS) im Jahr 2014 das Forschungsprojekt…

29. April 2018 / von / in
DIN 18 195 neu (Abdichtung von Bauwerken)

Ersetzt wurden die Normen

  • DIN 18195 Beiblatt 1:2011-03
  • DIN 18195-10:2011-12
  • DIN 18195-1:2011-12
  • DIN 18195-2:2009-04
  • DIN 18195-3:2011-12
  • DIN 18195-4:2011-12
  • DIN 18195-5:2011-12
  • DIN 18195-6:2011-12
  • DIN 18195-7:2009-07
  • DIN 18195-8:2011-12
  • DIN 18195-9:2010-05

durch (Ausgabedatum 07 / 2017)

  • DIN 18195 (Begriffe / Definitionen)
  • DIN 18531 (Dächer / Balkonflächen)
  • DIN 18532 (befahrbare Verkehrsflächen / Tiefgaragen)
  • DIN 18533 (erdberührte Bauteile / Keller)
  • DIN 18534 (Innenräume, Badezimmer / Großküchen)
  • DIN 18535 (Behälter / Schwimmbecken)
1. August 2017 / von / in
Vorgespannte Naturwerksteinelemente – Funktionsprinzip

Ist die Ableitung von statischen Belastungen aus z.B. Auflast und Eigengewicht über Auflager nicht gegeben, werden Naturwerksteinelemente vorgespannt. Gewindestangen bzw. Gewindehülsen werden im ca. 90°-Winkel zur Lastrichtung über die gesamte Steinlänge in das Naturwerksteinelement eingebaut / eingeklebt. Durch das Festdrehen der an den Enden der Gewindestangen / Gewindehülsen befindlichen Schraubmuttern / Schrauben wird in Verbindung mit Spannplatten eine Vorspannung des Naturwerksteinelementes erzeugt. Hierdurch wird das Naturwerksteinelement auf Druck beansprucht. Bei Belastung des Elements wird aufgrund der nun erzeugten Biegebeanspruchung die durch die Vorspannung erzeugte Druckbeanspruchung entsprechend der einwirkenden Last abgebaut. Der Wert, der durch Vorspannung erzeugten Druckbeanspruchung, ist abhängig von der zu erwartenden Biegebeanspruchung. Zur Anwendung kommt eine Vorspannung beispielsweise bei auskragenden Stufen, Brücken- und Sturzelementen.

Zu berücksichtigen:

  • Die technischen Werte des Naturwerksteines sowie Materialeigenschaften und Dimensionierung aller zur Anwendung kommenden Komponenten
  • Unterschiedliche Ausdehnungskoeffizienten der verschiedenen Komponenten
  • Eine übermäßige Wärmeeinleitung in die Vorspannkomponenten ist zu vermeiden
  • Kleber für die Fixierung der Gewindestangen / Gewindehülsen dürfen sich nicht ausdehnen
  • Die Dimensionierung der Bohrungen im Stein für Gewindestangen / Gewindehülsen ist auf den zur Verwendung kommenden Kleber abzustimmen
26. November 2016 / von / in